Einführung

Mobilität ist ein grundlegendes Bedürfnis und gleichzeitig Voraussetzung für eine moderne arbeitsteilige Gesellschaft. Allerdings zeigen die wachsenden Mobilitätsansprüche und Gütertransporte auch ihre Schattenseiten. So beträgt der Anteil des Verkehrs an den nationalen CO2-Emissionen bereits 20 %, und ein größer werdender Anteil der Bevölkerung ist von den negativen Folgen des wachsenden Verkehrs betroffen.

Die Verkehrsentwicklung stellt aufgrund der steigenden individuellen Motorisierung, der zunehmend entfernungsintensiveren Mobilitätsmuster und der globalen Vernetzung der Wirtschaftsbeziehungen eine gewaltige Herausforderung insbesondere für das Transitland Deutschland im Herzen Europas dar.

Ziel einer nachhaltigen Verkehrspolitik ist, ein hohes Maß an Mobilität für alle Teile der Gesellschaft bei gleichzeitiger Reduktion negativer Umweltfolgen zu gewährleisten.

„Mobilität“ als Möglichkeit zur Ortsveränderung ist grundsätzlich unabhängig vom Verkehrsmittel. Wie sich die Mobilitätsnachfrage entwickeln wird und mit welchen Angeboten ihr begegnet werden kann sind Fragen, denen im Hinblick auf eine nachhaltige Energie- und Kraftstoffpolitik vor allem unter Berücksichtigung des Klimaschutzes große Bedeutung zukommt.

Hybridantrieb, Maut und Biodiesel sind Schlagworte in der politischen Diskussion, und die künftige Rolle von Erdgas, Wasserstoff und Brennstoffzelle ist umstritten.

Nachhaltige Mobilität fragt somit nicht nur nach neuen Technologien, sondern auch und gerade, wie sich Mobilitätsanbieter, Energie- und Kraftstoffunternehmen, Fahrzeughersteller und nicht zuletzt die Kunden – wir alle – sowie die Politik die künftige Gestaltung der Mobilität vorstellen.

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